Was passiert, wenn man ein Leben lang versucht, alles richtig zu machen — und genau daran zerbricht? Helene Alving hat ihre Vergangenheit stets geordnet, angepasst, aber vor
allem verschwiegen. Für die Gesellschaft. Für den Ruf. Für ihren Sohn. Doch als ihr Sohn Oswald heimkehrt, beginnt das Konstrukt aus Lügen, Kompromissen, und Geheimnissen zu zerbrechen. Stück für Stück wird ausgesprochen, was nie ausgesprochen werden durfte.
Die Gespenster, von denen Ibsen spricht, sind keine übernatürlichen Erscheinungen. Es sind Geheimnisse, Gedanken, Rätsel und Ängste, die sich festsetzen, und somit Macht über
Menschen, Familien und ganze Gesellschaften haben. “Gespenster” ist unbequem, direkt und erschreckend aktuell. Ein Stück, das keine Antworten gibt, aber Fragen stellt, die man nicht mehr los wird.
Über uns
Das Theater zwischen Welten ist ein neu zusammengefundenes Theaterkollektivaus Menschen, welche jungen professionellen Anspruch ans Theater hegen. Residierend in der Freien Bühne Wien im 4. Bezirk erarbeiten wir mehrere Stücke durch Theatergenres hindurch und spielen sie regelmäßig im Repertoirebetrieb und auf Anfrage. “GESPENSTER – nach Henrik Ibsen” ist unsere Eröffnungsproduktion.